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BE.436.396 - Klärwerk Neustadt an der Weinstraße in Lachen-Speyerdorf - Erneuerung der Überschusschlammeindickung



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Amtlicher Bekanntmachungstext

Klärwerk Neustadt an der Weinstraße in Lachen-Speyerdorf - Erneuerung der Überschusschlammeindickung  ( 180, Hoc - 78/2026-ESN )

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name und Anschrift:   Stadt Neustadt an der Weinstraße
Marktplatz 1
67433 Neustadt an der Weinstraße

Telefon:   +49 6321-855-1297
Fax:   +49 6321-855-1219
E-Mail:   vergabe@neustadt.eu
Internet:   https://www.neustadt.eu/ausschreibungen

b)

Vergabeverfahren:   Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer:   180, Hoc - 78/2026-ESN

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform
mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
mit qualifizierter/m Signatur/Siegel



schriftlich

d) Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung

Klärwerk Neustadt an der Weinstraße in Lachen-Speyerdorf, Im Altenschemel 42A, 67435 Neustadt an der Weinstraße

f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Art der Leistung:   Klärwerk Neustadt an der Weinstraße in Lachen-Speyerdorf - Erneuerung der Überschusschlammeindickung
Umfang der Leistung:   Der Eigenbetrieb Stadtentsorgung Neustadt an der Weinstraße beabsichtigt die Überschussschlammeindickung auf dem Klärwerk in Lachen-Speyerdorf zu erneuern. Die Ausbaugröße des Klärwerkes Neustadt an der Weinstraße beträgt 85.000 EW. Die Arbeiten zur Erneuerung der maschinellen Überschussschlammeindickung umfassen im Wesentlichen: Installation neuer Eindickmaschinen, Installation neuer Beschickungspumpen, Installation neuer Dickschlammpumpen, Installation einer pFM - Anlage mit IBC - Station, Installation neuer pFM-Handelsware-Pumpen und pFM-Dosierpumpen, Installation und Verlegung von Rohrleitungen, Erneuerung der Niederspannungs-/EMSR-Anlage auf den Stand der Technik inkl. Verkabelung, Programmierung sowie PLS-Einbindung zur Visualisierung und Anlagenbedienung sowie verschiedene baulichen Anpassungen an die neue Maschinen- und Verfahrenstechnik.

g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Zweck der baulichen Anlage:    
Zweck des Auftrags:    

h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)

Vergabe nach Losen   Nein

i) Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung:   01.10.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen:   31.08.2027
weitere Fristen:   siehe beigefügter Bauzeitenplan

j) Nebenangebote

nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen

k) mehrere Hauptangebote

zugelassen

l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt

unter:   https://vergabe.vmstart.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19eb5a6796e-112ec44c8664093e

Anforderung der Vergabeunterlagen:    
Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen:   Nein
Nachforderung   Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden teilweise nachgefordert
und zwar folgende Unterlagen: soweit dies nach § 16a VOB/A möglich ist, gilt NICHT für wertungsrelevante Unterlagen

o) Ablauf der Angebotsfrist

am:   30.07.2026
um:   10:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist am:   18.09.2026

p)

Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.auftragsboerse.de
Anschrift für schriftliche Angebote:
Vergabestelle s. a)

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch

r) Zuschlagskriterien

siehe Vergabeunterlagen

s) Eröffnungstermin

am:   30.07.2026
um:   10:00 Uhr
Ort:   Stadt Neustadt an der Weinstraße
Exterstraße 6, 4. OG
67433 Neustadt an der Weinstraße
Deutschland

Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:   Angebotsabgebende Bieter und/oder deren Bevollmächtigte

t) geforderte Sicherheiten

- Sicherheitsleistung für Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme inklusive Mehrwertsteuer
- Sicherheitsleistung für Mängelansprüche in Höhe von drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme

u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

siehe Vergabeunterlagen

v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, siehe Formblatt 234 Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft

w) Beurteilung der Eignung

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich:   Siehe Vergabeunterlagen
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:   Mit dem Angebot/Teilnahmeantrag ist das Dokument "FB 124_Eignung" (Eigenerklärung zur Eignung) ausgefüllt und rechtsverbindlich vorzulegen.

Bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft ebenfalls das Dokument
"FB 124_Eignung" mit dem Angebot/Teilnahmeantrag vorzulegen.

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in einem anerkannten Register eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines nach dem Recht der Europäischen Union gleichgestellten Vertragsstaat, durch Eintragung im amtlichen Verzeichnis der Industrie- und Handelskammern oder durch Eintragung in der Liste eines amtlich anerkannten Präqualifikationsverzeichnisses. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese nach obigen Vorgaben ebenfalls präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Nachunternehmer haben ebenfalls auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen nach "FB 124_Eignung" nachzureichen.

Die im Dokument "FB 124_Eignung" enthaltenen Angaben gelten zunächst als Eigenerklärungen des Bieters/Bietergemeinschaft über das Vorliegen der geforderten Eignung.

Das Formblatt umfasst hierbei Angaben zu:
• Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, insbesondere Registereintragungen
• Wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit unter Angaben zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit dieser die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen
Unternehmen ausgeführten Leistungen
• Technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit einschließlich Angaben zu Referenzen und zu beschäftigten Arbeitskräften
• Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

Darüber hinaus ist mit dem Angebot/Teilnahmeantrag das Dokument "Eigenerklärung Schwarzarbeit" ausgefüllt und rechtsverbindlich vorzulegen.


Nachweis der Eignung

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
Der Auftraggeber behält sich vor, von dem Bieter/ der Bietergemeinschaft und seinem einzusetzenden Nachunternehmer, dessen Angebot nach der Wertung den Zuschlag erhalten soll, innerhalb einer angemessenen Frist zur Bestätigung der Eigenerklärung folgende Dokumente vorlegen zu lassen:

• Gewerbeanmeldung,

• Handelsregisterauszug und

• Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

• Vorlage von fünf Referenzen über den Umbau von Eindick- und Entwässerungszentrifugenanlagen auf Kläranlagen im laufenden Betrieb mit folgenden Mindestkriterien (vgl. 04 ÜSS-Eindickung - Leistungsbeschreibung.pdf" Punkt 1.1.2.1):
KA-Größe > 30.000 EW
Auftragssumme > 500.000 € brutto
Durchführungszeitraum innerhalb der letzten 5 Jahren (Beginn nach 01.08.2021)

• Vorlage von einer Referenz Nachunternehmer Elektrotechnik (Titel 6 EMSR-Technik MÜSE) nur bei Ausführung dieser Leistungen durch einen Nachunternehmer:
Niederspannungsschaltanlage mit Installation inkl. Automatisierungstechnik, Steuerung und Software für Eindickung oder Entwässerung auf einer kommunalen Kläranlage

Detailanforderungen an Referenzen:
Die geforderten Informationen sind bereits mit Angebotsabgabe in einem separaten Referenzschreiben beizulegen mit Angabe der Ansprechpartner inkl. Telefonnummer. Hierzu kann der Vordruck "09a ÜSS-Eindickung - Beiblatt Referenzabfrage" verwendet werden.

Der Auftraggeber behält sich vor, von dem Bieter/ der Bietergemeinschaft und seinem einzusetzenden Nachunternehmer, dessen Angebot nach der Wertung den Zuschlag erhalten soll, innerhalb einer angemessenen Frist zur Bestätigung der Eigenerklärung folgende Dokumente vorlegen zu lassen:

• Angaben zur Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal, soweit im Formblatt 124 vorgesehen

Mindestanforderungen an den Bieter (vgl. 04 ÜSS-Eindickung - Leistungsbeschreibung.pdf" Punkt 1.1.2.1):

• Unternehmensumsatz ≥ 3 Mio €/a in den letzten 3 Geschäftsjahren,
• Mitarbeiteranzahl gesamt ≥ 10
• Projektleiterqualifikation Firmenzugehörigkeit ≥ 3 a Berufserfahrung ≥ 10 a Projektleitung in einer der genannten Referenzen
• Firmenqualifikationen Schweißzertifizierung nach EN ISO 9606-1 gemäß EN 1090/ DIN EN ISO 3834, Weiterführung der Ausführungsplanung im 3D-Modell (ifc)

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Der Auftraggeber behält sich vor, von dem Bieter/ der Bietergemeinschaft und seinem einzusetzenden Nachunternehmer, dessen Angebot nach der Wertung den Zuschlag erhalten soll, innerhalb einer angemessenen Frist zur Bestätigung der Eigenerklärung folgende Dokumente vorlegen zu lassen:

• Bescheinigungen der zuständigen Finanzbehörden über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben,

• Unbedenklichkeitsbescheinigungen der zuständigen Sozialkasse,

• Bescheinigungen der gesetzlichen Sozialversicherungsträger über die ordnungsgemäße Entrichtung der Beiträge,

• Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation und hierzu die entsprechenden behördlichen Bescheinigungen oder Erklärungen zuständiger Stellen

Bestätigungen/Nachweise, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Werden die jeweils genannten Bestätigungen/Nachweise zu den Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten angemessenen Frist nicht vollständig vorgelegt, wird das Angebot/der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Gleiches gilt bei der Nachweisführung bei einem Nachunternehmereinsatz.

x) Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):   Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima
Stiftsstraße 9
55116 Mainz